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Deus et Diabolus
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Betreff des Beitrags: China, Tibet, Olympia... Verfasst: Fr Mär 28, 2008 11:09 pm |
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Registriert: Sa Mär 09, 2002 2:00 am Beiträge: 2092
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Hallo,
wie die meisten wohl mitbekommen haben, wird derzeit über einen Boykott der Olympischen Spiele in Peking nachgedacht, weil es zu Unruhen in Tibet gekommen ist, die wiederum recht erbarmungslos von der chinesischen Regierung zum Schweigen gebracht werden wollen.
Was haltet ihr von der Sache? Sport ist Sport, Mord ist Mord, das müsse man anders regeln? Oder hat auch der olympische Sport politische Verantwortung? Oder sollte man gerade Olympia nutzen, um China zugänglicher für Menschenrechte zu machen?
D&D
_________________ »Manch einer, der vor der Versuchung flieht, hofft doch heimlich, daß sie ihn einholt.«
Giovanni Guareschi (italien. Schriftsteller *1908 - †1968)
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Diabolo
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Betreff des Beitrags: AW: China, Tibet, Olympia... Verfasst: Sa Mär 29, 2008 8:36 am |
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Registriert: Mo Mär 05, 2001 2:00 am Beiträge: 1046
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Gutes Thema, klar ist Sport nur Sport und ob es nun richtig ist die Olympischen Spiele als Politisches Druckmittel zu instrumentalisieren ist natürlich einerseits recht fraglich.
Andererseits ist es natürlich eine Chance die sich eröffnet.
Es wäre mal ein Statement dafür das man dieses Verhalten nicht tolerieren möchte.
Ich finde nichts zu tun wäre so ähnlich wie diese Eltern die immer sagen jetzt zähle ich bis 3 und wenn sie das dann gemacht haben passiert auch nicht weiter.
In dem Zusammenhang gibts ein schönes Beispiel für die Entstehung des Olympia-Logos:
http://files1.isnichwahr.com/_tagaoxko/img/isnichwahr.de.pekingolympic.jpg
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Davidchen
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Betreff des Beitrags: AW: China, Tibet, Olympia... Verfasst: Sa Mär 29, 2008 6:23 pm |
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Registriert: Sa Mär 10, 2001 2:00 am Beiträge: 809
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Da sowohl von der chinesischen Seite durch Nachrichten- und Reportersperren als auch von unserer Seite durch (meiner Meinung nach) übertriebene und Gewalt in den Vordergrund stellende Berichterstattung Propaganda betrieben wird finde ich es schwer mir darüber ein Urteil zu bilden.
Jede Nachricht wurde drei mal umgeschrieben (von lokalen Berichterstattertn über große Nachrichtenagenturen in die Zeitungen/ ins Fernsehen) und kommt bei uns Endkonsumenten so verdreht an, dass das was wirklich passiert ist darin nur noch einen Bruchteil ausmacht.
Und da die deutsche Medienwelt schon länger China Bashing betreibt (bspw. die mit ihren patentrechtsverletzenden Imitaten machen unsere Arbeitsplätze kaputt oder die schaffen das nie, das die Stadien bis Olympia fertig sind, und wenn dann stürzen die bestimmt ein) will ich dem was ich auf tagesschau.de lesen kann keinen glauben schenken, lasst Olympia doch Olympia sein.
Chinesen sind nicht dümmer als wir und der Staat ist auch nicht totalitärer als unser eigener, mir kommt es aber so vor als wollte mir das ständig jemand einreden...
_________________ Es existiert ein Interesse an der generellen Rezession der Applikation relativ primitiver Methoden komplementär zur Favorisierung adäquter komplexer Algorithmen...
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Diabolo
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Betreff des Beitrags: AW: China, Tibet, Olympia... Verfasst: Sa Mär 29, 2008 9:03 pm |
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Registriert: Mo Mär 05, 2001 2:00 am Beiträge: 1046
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Davidchen hat geschrieben: und der Staat ist auch nicht totalitärer als unser eigener,
Stimmt, das Einparteiensystem ist halt der Gipfel der Demokratie und Mitbestimmung 
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Davidchen
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Betreff des Beitrags: AW: China, Tibet, Olympia... Verfasst: Sa Mär 29, 2008 9:42 pm |
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Registriert: Sa Mär 10, 2001 2:00 am Beiträge: 809
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Und was haben wir? Alle 4 Jahre die Wahl zwischen Pest und Cholera wobei jede Partei erstmal alles verspricht und hinterher macht was sie will.
Eine grüne Partei, die einen Krieg anfängt.
Eine rote Partei die sich verstärkt für Arbeitgeber einsetzt.
Eine andere rote Partei die vor Populismus nur so strotzt.
Eine schwarze Partei die das tut wofür sie von der Wirtschaft bezahlt wird.
Eine gelbe Spaßmacherpartei.
_________________ Es existiert ein Interesse an der generellen Rezession der Applikation relativ primitiver Methoden komplementär zur Favorisierung adäquter komplexer Algorithmen...
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Diabolo
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Betreff des Beitrags: AW: China, Tibet, Olympia... Verfasst: Sa Mär 29, 2008 10:23 pm |
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Registriert: Mo Mär 05, 2001 2:00 am Beiträge: 1046
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Unser stark Föderalistisches System ist zwar ziemlich verkorkst und Wahlversprechen können aufgrund von Koalitionen sowieso nicht gehalten werden, deshalb bin ich auch eher für ein Zweiparteiensystem. Aber nichtsdestotrotz sollten wir nicht unterschätzen was wir eigentlich haben.
Ich glaube einfach das es ziemlich leicht ist über einen Staat zu meckern in dem man mit relativ großen Freiheiten aufgewachsen ist da man die Kehrseite nicht erlebt hat.
Nochmal zu China, die Bildung einer Vereinigung die sich nicht der Kommunistischen Partei unterordnet ist dort verboten, was eine Oppositionsbildung quasi unmöglich macht.
Ich glaube der einzige Grund warum das Chinesische Regime nicht dauernd mit dem dritten Reich verglichen wird ist das Verfolgungen dort Politisch und nicht ethnisch bedingt sind, sowie einer kontrollierten Informationspolitik.
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