Registriert: So Dez 16, 2001 2:00 am Beiträge: 1319 Wohnort: Look in your Head
Grützi gemeinde,
habe da mal ne frage bezüglich der aktuellen DSL Anbieter.
Da ich von meinem Anbieter (Alice) schnellstmöglich weg wollte, bin ich natürlich auf der suche nach einem neuen, guten anbieter.
Ins auge gefallen sind mir da 1&1 und Arcor. Wobei ich über 1&1 allerdings viel negatives gelesen habe, und sich somit die frage wahrscheinlich schon erledigt hat.
Trotzdem, welche anbieter könnt ihr empfehlen. Ihr könnt auch andere anbieter empfehlen, sofern diese nicht in verbindung des großen T- steht
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Arcor:
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Registriert: Di Mai 14, 2002 1:00 pm Beiträge: 7064 Wohnort: Amsterdam
Empfehlen? Im Grunde gar keinen. Die "lokalen" sind meist recht gut. Wohnst du im Einzugsbereich von Koeln waere NetCologne was. Die taugen in Dtschl. - imho - am ehesten was. Was bei Arcor nich taugt? Ewig lange auf den Anschluss warten, nicht existende Technikertermine, Warteschleife min 25 min, inkompetente Mitarbeiter, falsche Rechnungen. Wars das? Abgesehen von ueberdurchschnittlichen Stoerungen ja.
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Registriert: Sa Mai 05, 2001 2:00 am Beiträge: 2491 Wohnort: Nagaquasi
serge hat geschrieben:
Warteschleife min 25 min, inkompetente Mitarbeiter, falsche Rechnungen.
Dasselbe auch bei 1&1...
Mit der Telekom hatte ich hingegen noch nie Probleme. Geht hier wahrscheinlich vielen anders, aber ich wollts ja nur mal angemerkt haben
Registriert: Di Mai 14, 2002 1:00 pm Beiträge: 7064 Wohnort: Amsterdam
Sobald es geht will ich auch wieder zur Telekom. Die paar Euro mehr sind es mir wert. Kaum Wartezeiten in der Hotline, nette Mitarbeiter die helfen, schneller Technikerservice. Das bez. sich allerdings auf die Businesskundenbetreuung bei den Eltern, wies fuer privat ist, weiß ich nicht. Aber vermutl. auch nicht so arg viel schlechter.
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Registriert: Di Feb 06, 2001 1:00 pm Beiträge: 3038
Harhar, genau mein Thema!!!!!
serge hat geschrieben:
Sobald es geht will ich auch wieder zur Telekom. Die paar Euro mehr sind es mir wert. Kaum Wartezeiten in der Hotline, nette Mitarbeiter die helfen, schneller Technikerservice. Das bez. sich allerdings auf die Businesskundenbetreuung bei den Eltern, wies fuer privat ist, weiß ich nicht. Aber vermutl. auch nicht so arg viel schlechter.
Doch, ist privat schlechter. Ich war 10 Jahre bei der Telekom und hatte genau wie VoM nie Probleme, bis ich dann welche bekam...
Dann zu 1&1, da gab es Dauerprobleme, die damit endeten, dass ich 1 Jahr (!!!) kein Internet hatte (weiß heute gar nicht mehr, wie ich das überlebt habe) und klagen musste, um meine Leitung zurück zu bekommen. Die war mit einigen Kosten verbunden , brauchte 2 Anwäjte, einen hier, einen Referenzanwalt vor Ort, habe natürlich verloren, was vorher schon klar war, da die einen Anwalt haben, der den ganzen Tag nichts anderes macht, als sich um deren Klagen zu kömmern und voll in der Materie ist. ABER, ich hatte mein Ziel erreicht! Die Verhandlung war an einem Freitag, am Montag hatte ich meine Leitung zurück....
Dann auf zu Arcor, wo ich auch heute noch bin. Arcor ist noch das kleinste Übel, wenn ich von den "guten Jahren" bei der Telekom mal absehe. Arcor hat in der Tat Probleme mit seinen Rechnungen, die leider micht unbedingt dem abgeschlossenen Vertrag entsprechen, Den KD kann ich nicht beurteilen, da ich keine KD's mehr anrufe, nachdem ich durch Anrufe ber der Telekom und 1&1 kurz vor der Einweisung in die Geschlossene stand! Heute gibt es alles nur noch schriftlich, klappt das auch nicht, gibt's meinen Anwalt als Schmankerl obendrauf. Den hat Arcor auch schon ausgiebig geniessen dürfen, was auch zum Erfolg führte. Sie wollten ihn dann zwar nicht bezahlen, aber auch das habe ich ihnen dann erfolgreich beigepuhlt .
Arcor neigt neben falschen Rechnungen aber auch zu ungerechtfertigten Gutschriften, die man dann einfach nimmt und die Klappe hält...
Arcor stellt Dich auch gerne mal von der 16 Mbit Flat auf die 6 Mbit um. Warum wissen die wohl selber nicht, vielleicht Langeweile. Aber, da sie an sich ganz nett sind, kündigen sie es vorher an...
Datickt die Telekom schon anders! Die haben mir monatelang gleich 2 Flats berechnet (2 und 6 Mbit). Auf meinen Einwand, dass es ja technisch nicht möglich wäre, dass ich bei einer Leitung gleich 2 Flats betreibe, wurde mir von einem technisch hochversierten KD-Mitarbeiter für viel Geld am Telefon mitgeteilt, dass es auch kein Problem wäre, 3 zu haben *LOL*.
Eine weitere Intelligenz-Glanzleistung vonseiten der Telekom war, als ich zum wiederholten Male darufhin wies, dass ich kein I-Net habe, mir gesagt wurde, dass man sich über den Stand der Dinge per email mit mir austauschen würde... Häh? Das sind dann so Momente, wo ich mir überlege, ob eine Einweisung für mich nicht doch das Beste wäre, immerhin würde mich die "Verwahrung" in einer gepflegten Anstalt doch vor dem Kontakt mit solchen Blitzbirnen schützen!
Der Tag, an dem ich dann tatsächlich so ausgerastet bin, dass ich am Ende keine Stimme mehr hatte und die Telekom-Tussi heute wahrscheinlich stolze Trägerin eines Hörgerätes sein dürfte, begann eigentlich wie immer: ich begab mich morgens an mein Telefon, um mich - wie fast täglich - einem ca. 6-stündigen Telefon-Marathon mit der Telekom hinzugeben. Leider waren mir an diesem Tag meine Valium ausgegangen... Dabei versprach dieser Tag so erfolgreich zu werden, denn ich sprach zunächst mit einem Supertypen von T-Com, der mir helfen wollte und sich wirklich einsetzte. Dazu muss man wissen, dass 1. die T-Comler die einzigen sind, die auch wirklich Ahnung haben und sie diese 2. auch einsetzen. Problem ist aber, dass seine Möglichkeiten begrenzt sind, denn ich bin ja bei der Telekom und nicht bei der T.Com (Hinweis an dieser Stelle: Solltest Du Dich für den rosa Riesen entscheiden, dann gehe am Besten in einen T-Com-Laden und mach es nicht übers Internet. Dann sind die nämlich für Dich zuständig!). Zurück zu meiner Irren-Story: Er tat wirklich alles, sprach während ich noch in der Leitung hing, mit anderen Stellen und gab mir dann eine Nummer des technischen KD mit den Worten: "Da müssen Sie anrufen und dann klappt das, bei mir sind sie falsch..". Ich rufe diese Nummer also an und dann kam der berühmte Tropfen, der mein persönliches Faß zum Überlaufen brachte. Ich erklärte einer Tante am anderen Ende mind. 6 Minuten lang und zum x-ten Mal meine Lage und alles, wasbisher passiert war (hatte zu diesem Zeitpunkt schon Fusseln am Mund).
Sie: Dafür bin ich nicht zuständig
Ich: Ja, wer ist denn dafür zuständig?
Sie: Der technische Kundendienst
Ich: Ja, das sind sie doch
Sie: Nein
Ich: Ja, und wie ist denn die Nummer des technischen KD?
Man kann es fast erraten! Sie gab mir ihre eigene Nummer.... Daraufhin erlag ich einem Nervenzusammenbruch (hatte zu diesem Zeitpunkt schon ca. 5 Stunden Telefon hinter mir, die Nerven lagen blank) und seitdem kommt für mich keinerlei telefonischer Kontakt mit diesen grenzdebilen Leuten mehr in Frage. Ich habe mich dann aber doch für einen Fernsehbeitrag entschieden, bei dem ich allerdings leider keine Firmen nennen durfte. Schade .
Es ging auch nicht ausschliesslich um Internet, sondern um die Qualität von Hotlines. Das war dann meine kleine Befriedigung *gg*.
Mit dem häuslichen KD von Arcor habe ich allerdings die beste Erfahrung meines Computerlebens gemacht! Da kam ein junger Mann (Anfang 20, also zu einer Generation gehörend, die tatsächlich wissen, was sie tun und worüber sie reden), der das Problem fand, mir Einstellungen machte und den Router upgedatet hat, was normalerweise Geld kostet und es dann so drehte, dass ein Fehler von Arcor vorlag und ich nichts bezahlen musste. Ob der wohl heute immer noch bei Arcor ist? Na,jedenfalls kriege ich dank ihm auch tatsächlich annähernd die 16 Mbit, was oftmals nicht der Fall ist.
Seitdem gibt es eigentlich keine Probleme. Ob die mir theoretisch noch Geld schulden, weiß ich bei dem ganzen Chaos zwar nicht so genau, aber dank der großzügigen Gutschriften, denke ich mal nicht. Mittlerweile stimmen die Rechnungen, das I-Net läuft perfekt.
Fazit für Braini: 1&1 auf gar keinen Fall, das sind die Blinden unter den Einäugigen. Telekom kann man, Arcor auch. Oder wie Serge sagte, einen lokalen Anbieter nehmen. Aber wir z.B. haben gar keinen.
PS: Ich wühle gerade meine alten Briefe an die Telekom durch und finde folgendes PS:
"PS: Ihre kostenpflichtige Hotline sollten Sie mal verschärft unter die Lupe nehmen"
Ich habe sie gewarnt
seit gestern Mittag habe ich leider keine Datenleitung mehr. Offensichtlicher Grund (laut Ihrer versierten Hotline): Umstellung von DSL 2000 auf DSL 6000. Das Ganze übrigens nachdem ich seit 3 Wochen „Neukunde“ bei Ihnen bin (Ironie daran, ich war vorher schon mal10 Jahre Stammkunde bei Ihnen).
Was macht der entnervte User? Richchtiiiggg: Er ruft die Hotline an! Dort hört man von einem – wie immer ahnungslosen Mitarbeiter – das Modem / der Router sei kaputt. Auf meinen mehrmaligen Hinweis, dass dem nicht so sei, beharrt der Gott aller Hotlines immer noch darauf. OK, dann gibt man erstmal auf und überschläft die Lage. Nebenbei bemerkt hat Mr. Alleswisser nicht mal meine Leitung überprüft!
Neuer Tag, neuer Versuch (in der Hoffnung, diesen Trottel nicht wieder zu erwischen): 01805 – 345 345. Netter Mann dran, stellt einige Fragen, Hoffnung keimt auf….dieser Mann könnte helfen! Er bestätigt die Umstellung von 2000 auf 6000, vermutet auch, dass mein Problem daran liegen könnte, ist aber leider nicht zuständig. Gut, das war abzusehen, bei t-online scheint niemand für nichts zuständig zu sein. Mit dem „Zuständigen“ verbinden? Nein, das wäre ja viel zu einfach und würde die Kette der Verärgerung abrupt unterbrechen. Danach könnte der geduldige Kunde ja schlimmstenfalls zufrieden sein, und das wollen wir doch wohl nicht riskieren, oder?
Nachdem ich die letzten Monate mit Ihren tollen Hotlines zu tun hatte, kenne ich mich ja ein bisschen aus und bin Kummer gewöhnt! Aber was mir heute widerfahren ist, toppt eigentlich alles bisher Dagewesene…
Der freundliche Mitarbeiter gibt mir die Nummer der DSL-Störungsstelle: 01805 – 44 30 30 – 132. Die folgenden 8 Stunden verbrachte ich mit dem Versuch, bei selbiger endlich mal durchzukommen (wohlgemerkt kostet jeder ungültige Versuch 12 Cent, aber ist ja nur mein Geld, also wirklich kein Problem). Außerdem trieft der Tag – wie immer – vor Langeweile, endlich hat man mal eine richtig verantwortungsvolle Aufgabe!
Als ich dann schon fast aufgeben wollte: Holla, ich bin durch!!!! Echte Freude kommt auf . Man kommt sich vor, als hätte man den 46-Millionen-Jackpot geknackt. Aber zu früh gefreut… Jetzt findet folgender Dialog mit einer weiteren, sehr gut ausgebildeten Hotlinemitarbeiterin statt (nachdem ich ihr natürlich vorher zum 87. Mal meine Lage geschildert habe):
Sie: „Ja, da müssen Sie die DSL-Störungsstelle anrufen!“
Ich: „Ja, mit der rede ich doch gerade!?!“
Sie: „Nein“
Ich: „Welche Nr. hat die denn?“
Sie: „01805 – 44 30 30 – 132“
Also exakt die Nummer, mit der ich gerade rede!!!!!!!! Und da ist mir der Kragen geplatzt….
Sie sind für mich ein Fall für die Presse, Abteilung „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“ und auch Verbraucherzentralen sollten über diese Machenschaften mal informiert werden.
Ihre tolle Hotline funktioniert ungefähr folgendermaßen: Man ruft 123 an, wird nach ewigen Zeiten an 456 verwiesen, die wiederum schicken einen entrüstet zurück zu 123, die einen wiederum – völlig ungerührt – an wen verweisen? Naja, an 456, ist doch klar! Gut, manchmal kommt auch noch die 789 zum Zuge, dann spielen wir mal eine Runde zu Dritt. Hört sich relativ lustig an, ist es aber für Betroffene nicht.
So, jetzt zum eigentlichen Punkt: Ich gebe Ihnen nach Erhalt dieses Schreibens exakt 24 Stunden Zeit, meine Datenleitung wiederherzustellen, was Ihnen nicht schwer fallen sollte. Falls Sie das wollen. Andernfalls können Sie sich auch gerne telefonisch mit mir in Verbindung setzen unter der Nummer xxxxxx-xxxxx. Wenn Sie mir nicht glauben, können Sie mir gerne auf Ihre Kosten einen Techniker ins Haus schicken, aber ich denke nicht, dass das nötig ist.
Sollte Ihnen all dies nicht möglich sein, werde ich unseren Vertrag als hinfällig betrachten und bin übermorgen definitiv Neukunde bei Arcor.
Mit freundlichen Grüßen,
Wenn ich mein Schreiben an die diversen TV-Sender wiederfinde, poste ich das auch noch. Das war so gut geschrieben, dass SAT1 mich sofort erstmal anrief und bei PRO7 wurde es als Rundschreiben durch die gesamte Redaktion geleitet...
Registriert: Di Feb 06, 2001 1:00 pm Beiträge: 3038
Hier nochmal ein Schreiben an die Telekom, das ich in blinder, überschäumender Wut geschrieben haben muss:
T-Online International AG
Kundenservice
64306 Darmstadt XXXXX, 02.03.2006
Betreff: Bearbeitungsnummer XXXXXXXX
Ihr Zeichen: XXXXXXXXXX
Sehr geehrter T-Online-Kundenservice,
Sie haben mir geschrieben, ich bin so was von begeistert. Natürlich mal wieder ohne Ansprechpartner. Das ist Ihr Hauptproblem und mit einem Nümmerchen wäre es ja auch papiersparender….. Aber auch einfacher und das wollen wir ja nicht.
Das Datum Ihres Schreibens stimmt übrigens mit dem Eingangsdatum meines Schreibens überein. Sehr interessant, da sind Sie ja mal richtig schnell geworden. Ich schicke also am 28. Februar ein Schreiben ab, und das kommt bei Ihnen am selben Tag an? Na gut, die Post hat sich ja gemausert, aber gleich so doll? Schade nur, dass der ganze Vorgang vom 28.2. ist, Ihre Antwort aber erst heute bei mir einging.
Jetzt kommen wir mal zum Eigentlichen:
Sie gehen leider nicht auf den sachlichen Inhalt meines Schreibens ein. Das Versöhnlichste wäre z.B. die nahe liegende Idee, mir einfach mal mein Internet zurückzugeben. Aber ich verstehe, das wäre ja nun wirklich zu einfach, so was kann man nicht machen.
Nun, ich formuliere es für Sie gerne noch mal: ICH HABE KEIN INTERNET! Nein, meine Hardware (Modem/Router) ist OK und geprüft. Ich habe 3 Modems, 2 davon von Ihnen, alle ausprobiert, von Fachleuten überprüft. Der Schaden ist beim Übergang von 2000 auf 6000 DSL entstanden! Vielleicht wirft mal irgendein Techniker (oder verfügen Sie nicht über Fachkräfte????) einen Blick darauf!
So, jetzt zu der Rechnung:
Punkt 1: Bereitstellungspreis € 99,95 ist gebunden an eine 12-monatige Mindestvertragslaufzeit. Das verstehe ich. Aber: Eine fristlose Kündigung ist „gebunden“ an eine „Nicht-Lieferung-Einer-Leistung“. So geht das also nicht! Das sollten Sie auch verstehen. Im Leben kriegen Sie freiwillig keine knapp € 100,--. Müsste ein Gericht entscheiden.
Punkt 2: Schön, dass Sie verstehen, dass mir die Flat doppelt abgebucht wurde. Nur, da gibt es 2 Probleme….. Problem Nr. 1 ist, dass Sie merkwürdige Leute an Ihre kostenpflichtige Hotline setzen, eine hochnäsige Schnepfe, die mir erzählen will, ich könnte auch 10 Flats haben. Technisch würde ich so was toll finden, geht aber leider nicht. Zumindest haben Sie das von der Rechnungsstelle ja eingesehen.
Ach ja. Heute hat sich der erste TV-Sender mit Interesse bei mir gemeldet. Ich sag’s nur mal….. Problem Nr. 2 könnte sein, dass Sie mir die anteilige 6 Mbit-Flat abbuchen. Mache ich aber nicht mit, sage ich Ihnen heute schon. Nochmal für die ganz Langsamen:
Ich hatte eine 2000er Flat vom 18. Januar bis zum 6. Februar und dafür zahle ich – für nichts anderes!
Punkt Nr. 3: Sie ziehen die Telefon-Flat zurück? Lustig. Wenn ich kündige, kündige ich in der Tat alles und das kann ich fristlos, glauben Sie’s mir. Und alles, was Sie annehmen, ist VO-IP? Wir machen alles zusammen, oder gar nichts! Sie sollten also – im Falle einer Einigung – mir die Telefon-Flat besser wieder zurückgeben.
Das Ganze sollte zügig ablaufen, ansonsten bin ich bei der so genannten Konkurrenz. Ich habe nach 8 Monaten „Abstinenz“ nicht mehr so übermäßig viel Verständnis für Idiotie…
Ich erinnere Sie hiermit nochmals an die von mir gesetzte Frist (10. März 2006), mir mein Internet wiederherzustellen, da ich mich sonst dringend um eine andere Lösung bemühen muss.
Registriert: Di Feb 06, 2001 1:00 pm Beiträge: 3038
Hier mein Schreiben an die Presse und keine Angst, dann sage ich auch nichts mehr
27. Februar 2006
Betreff: Internet-Provider / Service-Wüste Deutschland
Sehr geehrte Damen und Herren,
Erstmal ein paar Worte zu unserer familiären Situation. Wir haben 3 Kinder (Sohn, 17, Tochter, 14, Sohn, 12). Alle drei sind auf demselben Gymnasium und das Internet wird ständig gebraucht (Recherchen zum normalen Unterricht, Referate sind zu halten). Schulen setzen heutzutage einen Internetzugang voraus. Unser ältester Sohn betreut nebenbei 2 Sportseiten als Administrator (Eishockey), alles liegt zurzeit brach. Ich lese z.B. einen Artikel in der Zeitung mit dem Hinweis: „Näheres unter http://www.xyz.de“ , kann ich mir aber leider niemals ansehen…
Es war im Juni 2005, als ein Bekannter, der auch meinen PC betreut, zu mir kam und mir das tolle Angebot von 1&1 unterbreitete. Statt 1 Mbit 6 Mbit. Hörte sich ja gut an. Wollte ich gerne haben. Also wurde (nach 10 Jahren problemloser Partnerschaft – das muss ich fairerweise sagen) t-online gekündigt. Alles klappte soweit auch, der Übergang war nahtlos. Allerdings nicht mit der 6000er Flat, sondern nur mit 1000, aber das ist ja nur halbwegs ärgerlich. Nach 3 Wochen war dann die Leitung weg, mittags um 12 Uhr. Ich habe mir gedacht: „Es gibt jetzt 2 Möglichkeiten: Entweder werde ich gerade auf 6 Mbit umgestellt, oder ich habe jetzt ein echtes Problem…“
Ich hatte natürlich das echte Problem. Ich hatte danach 6 Monate kein Internet mehr, habe Abbuchungen zurückgebucht, hatte am Ende ein Inkasso-Büro an der Hacke, hatte einen Anwalt, einen Referenzanwalt in Montabaur, ein Verfahren auf einstweilige Verfügung, einen gegnerischen Anwalt…… Kosten, wo das Auge hinblickt! Die Hotline, die eigentlich total cold ist, kostet 99 Cent, also quasi 2 (!!!) Mark/Minute. 10 Minuten sind nichts….. Ich habe das Verfahren natürlich verloren (finanziell), gewonnen habe ich irgendwie trotzdem, weil ich 2 Tage später meine Datenleitung „zurück“ bekam. „Zurück“ bedeutet, dass sie wieder bei t-online war.
Die monumentale Sauerei an der Sache ist im Grunde, dass 1&1 sagt, t-online hat Schuld. Umgekehrt behauptet natürlich t-online, 1&1 hat die Leitung. Der einzige der Beteiligten, der die Herrschaft über die Leitung nun wirklich nicht hat, andererseits aber alles bezahlen darf, bin ich, also der spatige Volldorftrottel von Kunde! Interessant an der „Verkettung unglücklicher Umstände“ ist, dass die beiden „Unternehmen“ irgendwie zusammengehören!
Fazit meines Abgangs bei 1&1 war also: Leitung wieder bei t-online, Minuskonto: sämtliche Gerichts-/ und Anwaltskosten plus ca. 50 € Hotline-Geplänkel.
Die ganzen Hotlines sind ungefähr so sinnlos wie ein Zugvogel Im Triebwerk einer Boing 737. Da sitzen Leute, die überwiegend von nichts eine Ahnung haben, was irgendwie mit ihrem Auftraggeber zu tun hat. Sie sind teilweise unfreundlich (damit könnte ich noch leben), sie halten Dich hin mit flauen Ausreden (ich könnte schwören, dass diese Pappnasen eine Art Ausredenliste neben ihrem Telefon liegen haben und sich dann nur noch das Passende raussuchen müssen.). Das allerschärfste finde ich allerdings die Erreichbarkeit, aber darauf gehe ich gleich noch näher ein.
Zurück zu meinem Leidensweg: Leitung wieder bei t-online. Klasse, Freude kommt auf, gleich wieder neu anmelden!!!
Nach ca. 3 Wochen ruft mich t-online an, ein Typ sagt mir: „Ich schließe Sie jetzt wieder an, kann eine ½ Std. dauern, in der Zeit haben Sie kein Telefon.“ Am Liebsten hätte ich ihn durch den Hörer gezogen und zu Tode geknutscht. Nach ½ Jahr internetloser Zeit ist das wohl verständlich. Aber bereits nach 10 Minuten rief er mich erneut an, die Leitung war wieder da……Jipppiehhhh!
Nun fehlen leider noch die Daten. Daten kommen nicht (wieder teure Hotline-Anrufe) wegen einem Lieferengpass des Modems. Mehrfach haben wir versucht, diesen Komikern klarzumachen, dass wir keine Hardware brauchen, sie sollten doch bitte die Daten einfach so schicken. Geht natürlich nicht. Wochen verstreichen, endlich kommt der Müll. Die Freude ist unbeschreiblich, das Endlos-Problem scheint behoben!
Nun hatte ich zwar eine 6000er Flat bestellt, bekam aber nur 2000, aber das sind ja Marginalien. Ich hatte auch eine Telefon-Flat bestellt, die ich auch bis heute nicht bekommen habe, alles Nebenkriegsschauplätze . Man hatte endlich wieder INTERNET, ich bin in den letzten Monaten so runtergekommen, dass ich mich bereits über 56k so gefreut hätte, dass ich jedem Einzelnen der Hotline-Schwachmaten begeistert die Schweißfüsse geküsst hätte.
Die Freude währte natürlich nicht lange, nämlich genau 3 Wochen (da scheint ein System dahinter zu stecken). Wieder 12 Uhr: Internet weg. Hmmm…. Mir schwant schon Übles.
Angeekelt und widerwillig greife ich erneut zum Telefonhörer. Schließlich weiß ich schon lange, dass das alles eigentlich überhaupt nichts bringt. Aber irgendwas muss man ja nun in die Wege leiten.
Teure Hotline, O-Ton:
„Ihr Router ist kaputt“
„Nein, mit Sicherheit nicht“
„Doch“
„Sind Sie ein Hellseher und würde es Ihnen etwas ausmachen, mal meine Leitung zu überprüfen?“ (Ich hörte, dass er nicht tippte, der wollte mich einfach nur abwimmeln)
„Ihre Leitung ist in Ordnung“
Tja, da habe ich dann dankend aufgelegt. Es wurde mir wirklich enorm geholfen.
Erstmal die miese Lage überschlafen, ins Bett gehen mit der festen Absicht, dass die halbe Welt mich mal kann und dass ich nie wieder diese Hotline anrufen werde.
Nächster Tag / Neues Glück: Mein ältester Sohn bedrängt mich, dass ich mich darum kümmern muss. Irgendwie hat er ja recht, also alle guten Vorsätze über Bord geschmissen, rufe ich diesen Mistladen doch glatt schon wieder an…
…und bin positiv erstaunt! Ich rede mit einem jungen Mann, der tatsächlich auf mich eingeht und schnuppere Morgenluft. Er bestätigt mir, dass ich am Tag zuvor auf 6 Mbit umgestellt worden bin und dass dabei auch mal was in die Hose gehen kann (Problem ist also schon mal erkannt). Dann kam die Ernüchterung: Er ist nämlich leider nicht zuständig, ich muss die DSL-Störungsstelle anrufen. Klar wird mir spontan klar, dass das wieder den Untergang des Universums bedeuten könnte, aber was dann kam, schlug wirklich alles, was ich jemals erlebt habe.
Er gibt mir also die Nummer und ich habe – kein Witz (!!!) – 8 Stunden! – versucht, dort anzurufen. Ca. 20 bis 30 mal. Nicht zu vergessen, dass mich jeder Anruf 12 Cent kostet, ohne dass man mit einem menschlichen Wesen gesprochen hätte!
Um 17 Uhr habe ich – lächelnd, weil ich mich selber mittlerweile auf meinen Geisteszustand überprüfte – zum letzten Mal angerufen. Fassungslos war ich in der Tat, denn ich bekam eine Frau an den Draht. Das hat ja den Stellenwert, als wenn man den 46 Mio. € Jackpot geknackt hätte! Nachdem ich auch ihr zum 87. Mal mein Problem geschildert habe, kam es zu ungelogen folgendem Dialog:
„Da müssen Sie die DSL-Störungsstelle anrufen“
„Ja, mit der rede ich doch gerade!“
„Nein“
„OK, welche Nummer hat die denn?“
Mit etwas Fantasie ahnt man schon, was nun kommt! Da gibt die Tante mir doch tatsächlich ihre eigene Nummer!!!!
Dann bin ich absolut ausgerastet und habe sie angebrüllt und wüst beschimpft, danach hatte ich jedenfalls ein Problem mit meinen Stimmbändern.
Eine Stunde beruhigen, danach habe ich an t-online einen Brief verfasst, der am nächsten Tag per Einschreiben raus ging (Kopie anbei). Dass eine 24-Stunden-Frist juristisch nicht haltbar ist, weiß ich zwar selber, nur irgendwo kann ich nicht immer wieder wochenlang warten und technisch ist das Ganze mit Sicherheit nicht die unüberwindbare Hürde. Fakt ist, dass ich bis heute nichts von t-online gehört habe und ich fühle mich in einem rechtslosen Raum, in dem ich zwar immer alles bezahlen, aber niemals auf Hilfe hoffen darf!
Wenn ich z.B. meine Krankenkasse anrufe, dann ist da jemand für „S“ wie Schulze zuständig und ich rede immer wieder mit demselben Ansprechpartner. Warum ist bei t-offline niemand für mich zuständig? Meine Krankenkasse hat allerdings auch eine ganz normale Nummer und keine Abzocker-Hotline.
Was soll man machen, wenn selbst auf Briefe nicht reagiert wird? Dass Hotlines einen in der Regel nicht weiterbringen, ist ja nun nicht ganz neu, aber Einschreiben? Ein Unternehmen wie die Telekom reagiert seit mittlerweile fast 14 Tagen nicht auf ein Schreiben eines sehr unzufriedenen Kunden! Servicewüste Deutschland? Mir kommt es mittlerweile mehr als hoffnungslos vor.
Was macht man nun? Kurz steht die Frage im Raum, ob man sich erschießen soll, geht aber nicht in Ermangelung einer schießfähigen Waffe. Bleibt das Küchenmesser-Ensemble, aber das würde ja die ganze Küche versauen.
Man könnte auch wieder klagen, klar, kann auch sein, dass es darauf noch hinausläuft. Aber ich denke, die werde ich einfacher los. Außerdem bietet mir Arcor seit Wochen an, dass sie das für mich gerne übernehmen wollen.
Das glaube ich gerne, aber die Frage bleibt, ob man da vom Regen in die Traufe kommt…
Nachtrag:
Das Schreiben habe ich bereits am vergangenen Samstag verfasst. Neuester Stand von heute ist mal wieder erschütternd! Gestern kam die T-Rechnung: 178,81. Davon sind 77,70 für das Internet. Und jetzt kommt das Interessante: Ich rufe die oben angegebene Nummer an, am Ende klappt die Spracherkennung nicht (das letzte Wort wäre „Rechnung“ gewesen) und ich wurde sozusagen „wild“ verbunden. Ich hatte einen sehr netten, hilfsbereiten und vor allem versierten T-Com-Mitarbeiter am Draht, der mich aufklärte, dass ich eine andere Nummer hätte wählen müssen, nämlich die der T-Online-Rechnungsstelle.
Ich greife mal kurz vor: Es gibt also T-Com, T-Online und auch noch die Telekom. Aja. Kein normaler Mensch blickt da noch durch!
Mit diesem netten Menschen sprach ich eine Stunde (darf er eigentlich gar nicht). 5 Mal musste ich warten, weil er versuchte, verschiedene Stellen zu erreichen, die mein Problem lösen könnten. Leider erfolglos. Er (sein Name bleibt geheim) findet dieses Konstrukt auch merkwürdig. Am Ende gab er mir wieder eine Hotline-Nr. (für so was muss man mindestens 8 Std. wählen und zahlen) und natürlich musste ich noch die Rechnungsstelle anrufen…
Also erstmal die Rechnungsstelle, da vermutet man die geringsten Probleme. Falsch gedacht! Eine ignorante und arrogante Tante ist am Draht. Ich sage ihr, dass wir nicht für eine nicht erbrachte Leistung zur Zahlung bereit sind. Sie war wenig bis gar nicht interessiert… OK….
Jetzt kommen 2 Hammer:
Hammer Nr. 1: Ich bemängele telefonisch, dass ich nicht zeitgleich DSL 2000 und DSL 6000 haben kann (soll aber beides bezahlen). Sie sagt mir, ich kann bis zu 10x eine DSL-Leitung haben. Ich breche innerlich zusammen, ich habe nur eine Leitung, wie jeder DSL-Kunde. Geht technisch nicht anders.
Hammer Nr. 2 (eigentlich für mich der Oberhammer): Sie interessiert das alles gar nicht (kein Witz!). Ich wäre doch Telekom-Kunde (nee, is klar, habe mit t-online nichts zu tun, nur dass da ja diese Nummer steht, habe aber zufällig bei t-online meine Flat). Ich musste schlucken… 3 „unterschiedliche„Gegner, alle vom selben Verein, mir fehlen sämtliche Worte! Ganz wichtig ist ja wohl folgender Punkt: Ich rufe die Nummer der Rechnungsstelle an, die in meiner Rechnung angegeben ist, und die ist nicht zuständig?????????“ Holla, ist denn da schon der Rinderwahn eingetrudelt?
T-Com, T-Online, Telekom – alles eigene Konstrukte. Kein normaler Mensch blickt da noch durch. Der normale Mensch will diese Details auch gar nicht so genau wissen! Z.B. erzählt mir der nette T-Com-Mitarbeiter, dass T-Com einen eigenen Internet-Zugang hat. Machen die sich jetzt Konkurrenz im eigenen Laden?
Und in wie weit gehören sie überhaupt zusammen?
Soll der Kunde das wissen? Muss der Kunde das wissen?
Interessiert das den Kunden überhaupt?
Ich will nur mein Internet, was die ansonsten miteinander verbandelt, geht mir komplett am Popo vorbei!
Habe eben noch mal telefoniert: Mir wurden € 25,-- Entschädigung angeboten, sehr lustig, zeitgleich sollen mir € 77,70 abgebucht werden. Dass das ahnungslose Mädel am Telefon so was überhaupt versprechen darf, wundert mich. Ich also mal wieder fassungslos. Habe der Dame mitgeteilt, dass ich an ihren € 25,-- kein Interesse habe und einen Anwalt einschalten werde, falls die € 77,70 abgebucht werden. Aber das stört die ja alles nicht.
Dann rief heute auch noch mein neuer Freund von Arcor an. Wenn die was von einem wollen, melden sie sich immer freiwillig, 2-3 mal pro Tag. Komisch… Wenn ich KUNDE bin und ein Problem habe, erreiche ich nie jemanden. Naja, ist wohl nur ein blöder Zufall . Den habe ich jedenfalls auch erstmal auf Eis gelegt, habe z.Zt. kein Interesse an einer möglichen Traufe…
Bevor ich noch auf die Idee komme, das „Internet-Anbieter/Provider-Hasser-Buch“ zu schreiben, mache ich jetzt mal Schluss, sonst wird das Schreiben einfach zu lang.
Registriert: Sa Mär 09, 2002 2:00 am Beiträge: 2092
Diese Schreiben sind ja ganz nett, um sich Luft zu machen, aber nach dem, was ich las, schickt(e?) die Telekom ohnehin jeweils ein Standardschreiben pro Beschwerde raus, zumindest zeitweise. Erstes Schreiben: "Wir prüfen Ihr Anliegen." Zweites Schreiben: "Wir prüfen ordentlicher, bitte sehen Sie auch auf Ihrer Seite nach." Drittes Schreiben: "Haben geprüft: Muss an Ihnen liegen."
_________________ »Manch einer, der vor der Versuchung flieht, hofft doch heimlich, daß sie ihn einholt.«
Giovanni Guareschi (italien. Schriftsteller *1908 - †1968)
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Registriert: Di Jul 09, 2002 5:18 pm Beiträge: 509
Ich bin seit Februar Kunde bei 1&1 und sehr zufrieden. Nach Anmeldung ca. 6 Wochen warten, was ja normal zu sein scheint, dann kam der Techniker pünktlich und technisch versiert, schaltete den Hausanschluß frei und dübelte noch ne Dose an die Wand - fertig. Seitdem keinerlei Probleme.
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