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 Betreff des Beitrags: Frage: dvd rippen?
BeitragVerfasst: Mi Dez 19, 2001 6:30 pm 
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hab ne dvd aus der videothek
wie kann ich das rippen das es auf ne cd passt und ich es wieder gucken kann

mit div x oder so!


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BeitragVerfasst: Do Dez 20, 2001 1:04 pm 

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in anbetracht der tatsache das die suchfunktion ja out-of-order ist...
man könnte ja hier aber auch mal 'ne ganze anleitung veröffentlichen... ich mach mal den anfang... und umreiße hier mal ganz kurz den smartripper.

also um eine dvd auf cd zu bekommen sind drei schritte notwendig:
1. rippen (wenn man nicht direkt von der dvd encodet)
2. encoden
3. postprocessing

also schritt 1: besorg dir ein ripper-programm, um dir den film auf die festplatte zu kopieren. - sowas wie smartripper oder claddvd. ich benutze den smartripper.
du brauchst so ein programm, da die auf der dvd enthaltenen vob-files meist mit css (content scrambling system) kopiergeschützt sind.
nachdem du den smartripper startest wird er dir anzeigen, daß die files auf der dvd lesbar sind. ist das nicht der fall, dann spielst du die dvd in einem software-dvd-player kurz an und läßt dann den smartrippr nochmal versuchen.
im hauptfenster von smartripper findest du drei kopiermodi - movie, files und backup.
das erste kopiert der ganzen film, das zweite einzelne files und das letzte die ganze dvd.
du wählst movie. im linken oberen fenster wird der inhalt der dvd (aus den ifo-files) als baumstruktur dargestellt. wenn du auf movie klickst sollte smartripper den film richtig erkennen und auswählen. fast immer ist das title1, angle1.
klickt man auf die danebenliegende registerkarte "stream processing" kann man, wenn man einen haken vor "enable stream processing" setzt, sehen, was alles zum film gehört und eine genauere Auswahl treffen.
man könnte dann bespielsweise untertitel, etc. weglassen. wenn man den film allerdings später mit flaskmpeg 0.594 weiterbearbeiten will, würde ich das sein lassen, weil diese flask version scheinbar probleme mit den daraus entstehenden vob-files oder den neuen ifo-dateien oder beidem hat.
wie auch immer, jetzt stellt man bei smartripper das target ein und wenn man auf start klickt werden die dateien von der dvd da hin kopiert. je nach geschwindigkeit des laufwerks und länge des film, ... dauert das natürlich etwas. 'ne halbe stunde oder so sollte völlig normal sein.
dann hast du die vob-files von der dvd gerippt und kannst sie jetzt im nächsten schritt weiterbearbeiten.

hat dem noch jemand was hinzuzufügen? genauere beschreibung? ein anderes rip-tool?

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: rob am 2001-12-20 12:12 ]


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BeitragVerfasst: Do Dez 20, 2001 4:29 pm 

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also damit hätte ich wohl eigentlich beginnen sollen, oder aber mit grundwissen über digitales video...

Die Voraussetzungen


Hardware
ein Rechner mit einer Taktfrequenz von mindestens 500mHz
ein DVD-Laufwerk
einen CD-Brenner
ca. 5 bis 10GB freier Platz auf der Festplatte

Software
ein Ripper-Tool (z.B. Smartripper oder Clad-DVD)
einen Bitraten-Berechner (z.B. Fitcd, Gordianknot, Advanced Bitrate Calculator)
ein Konverter-Programm (z.B. FlaskMpeg)
einen Video-Codec (z.B. DivX oder Kristal, mpeg1, mpeg2,...)
einen Audio-Codec, bzw. ein mp3-Encoder (z.B. Fraunhofer, Radium)
ein Programm zur Nachbearbeitung oder Splitten von Filmen (z.B. VirtualDub, NanDub)
ein Programm zum CD-brennen (z.b. Nero, WinOnCD, EasyCD-Creator)

wer nicht nur divx-moviez erstellen möchte, sondern seine filme auf einem dvd-player sehen will, muß video-cds (VCD), supervideo-cds (SVCD) oder extended-videocds (XVCD) erstellen. das kann man sehr gut mit tmpegenc machen... aber natürlich gibt es auch noch 'n ganzen haufen andere proggies dafür.

hier ist ein guter download-link, um sich die benötigten programme und codecs zu holen:
http://dvds-kopieren.de/download/

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: rob am 2001-12-20 15:43 ]


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BeitragVerfasst: Do Dez 20, 2001 4:56 pm 

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und jetzt etwas über divx:

DivX-Grundlagen (ganz kurz)
Wie bei dem mittlerweile zum Standard gewordenen Tonformat mp3, zeichnet sich im Videobereich eine ähnliche Entwicklung für MPEG-4 ab.

Ursprünglich wurde der dazugehörige Codec von Microsoft für das asf-Webformat entwickelt und mit dem Mediaplayer ausgeliefert. Mit dem Encoding-Programm Media-Tool war es jedoch nur möglich, MPEG-4-Videos als asf, aber nicht als avi zu erzeugen.

Die Folge war, das sich in kürzester Zeit Hacker des Codecs annahmen. Somit wurde der heilige DivX geboren.
Dieser Codec ist/war illegal, weil Teile des original MPEG-4-Codecs von Microsoft verbaut wurden. Außerdem wurde in einigen Versionen auch noch der Original-mp3-Codec des Fraunhofer Instituts beigelegt.
Mittlerweile gibt es mehrere legale DivX-Codecs.
Der Open-Divx soll, bedingt durch seine völlige Neuprogrammierung, auch völlig legal sein - auch Microsoft ließ hier nichts Gegenteiliges hören.

DivX ist mittlerweile für jede Plattform erhältlich.
Interessierte können die DivX-Websites besuchen.
Project Mayo - Home of the Open DivX - http://www.projectmayo.com
DivX.com - http://www.divx.com

Es gibt verschiedene DivX-Versionen. Die neue Version DivX4.11 ist die wohl Beste. Allerdings erfordert sie viel Prozessorleistung. Mit einem Rechner unter 500 MHz kann man es vergessen, die damit erzeugten Filme zu sehen.
Will man das die Filme auch auf langsamen Rechnern zu sehen sind, dann sollte man wohl zum DivX3 greifen, auch wenn dieser nicht ganz an die Qualität seines Nachfolgers herankommt.

Die 4'er-Versionen des DivX-Codec enthalten keinen mp3-Codec mehr. Dafür aber DivX-Audio. Wenn man mit dieser DivX-Version arbeiten will, sollte man sich auf jeden Fall einen mp3-Codec besorgen.

Ich selbst nehme zum Rippen und Encoden von DVDs fast immer den DivX3.11a. Die damit gemachten Videos sind dann auch auf nicht ganz so schnellen Rechner zu sehen.

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BeitragVerfasst: Do Dez 20, 2001 5:06 pm 

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Das Konvertieren
(hmm, alles teile aus meinem tutorial - etwas verändert -, das ich irgendwann mal online stellen werde...)

Das Konvertieren ist die wohl schwierigste - und zeitaufwendigste - Aufgabe, wenn man einen Film auf CD bringen will.
Hier sind viele Einstellungen vorzunehmen. Dann muß man die Bitrate des Films berechnen und außerdem selbst etwas herumexperimentieren.

Um den Film von MPEG-2, wie es auf der DVD vorliegt, in das stark komprimierende DivX-Format zu bringen, nimmt man am besten FlaskMPEG.
Es gibt dieses Programm in verschiedenen Versionen, die verschiedene Vorteile haben. Außerdem gibt es einige sehr nützliche Plugins dazu.

Eingestellt werden muß die Auflösung, die der Film später haben soll; der Film auf DVD hat eine Auflösung von 720x576 Pixeln und es ist nicht in jedem Fall das Beste, diese Auflösung beizubehalten.
Man sollte eventuelle schwarze Ränder (die schwarzen Balken) des Films wegschneiden.
Und man muß Einstellungen für Audio- und Video-Kompression vornehmen.

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BeitragVerfasst: Do Dez 20, 2001 9:05 pm 

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und es geht weiter. der nächste teil: das konvertieren mit flaskmpeg. ladet euch flaskmpeg0.60 und das thundermism-plugin runter...

und: ich weiß, daß ich nicht der einzige bin, der dvds rippen kann! also, hat denn hier niemand anmerkungen? keine ergänzungen? man kann soviel anders machen oder andere programme benutzen... also wär's doch wirklich schön, wenn jemand außer mir hier noch was zu beitragen würde...


FlaskMPEG

FlaskMPEG gibt es in verschiedenen Versionen, die verschiedene Vor- und Nachteile haben. Außerdem gibt es einige sehr nützliche Plugins dazu.

FlaskMPEG in der Version 0.60 hat gegenüber der Version 0.594 den Nachteil, daß es keine ifo-Files mehr öffnen kann.
Das hat zur Folge, daß man die von DVD kopierten vob-Files nicht mehr wie eine Datei behandeln kann.
Mit FlaskMPEG 0.594 konnte man einfach die ifo-Datei öffnen und den kompletten Film konvertieren.
Mit FlaskMPEG 0.60 ist dies nicht mehr möglich, d.h. man muß vob für vob konvertieren und diese dann später wieder mühsam zusammenfügen.
Dafür hat die Version 0.60 aber wieder Vorteile was die Soundspur angeht (Mit 0.594 kann man nicht in den Ton reinhören). Es gibt dafür allerdings ein Plugin namens thunder.mism. Das macht es wieder möglich mehrere vob-Dateien als eine zu behandeln.
Dann gibt es noch das Plugin css.mism, was es möglich machen soll, DVDs direkt zu konvertieren, ohne vorher Dateien auf die Festplatte kopieren zu müssen.
Und es gibt noch FlaskMPEG DeCSS 0.594, was das auch kann, dafür ist diese 0.594-Version, wie schon erwähnt, in Sachen Sound wieder nicht so praktisch und hat noch einen anderen Bug:
Hat man einen Film konvertiert und will den nächsten konvertieren, darf man auf gar keinen Fall vergessen, das Programm zu schließen und neu zu starten, sonst kann man seinen Film nämlich vergessen.

Was man hiervon also im Endeffekt verwendet, muß man sich selbst überlegen. Letzlich funktioniert alles.
Ich benutze FlaskMPEG in der Version 0.60 mit dem thunder.mism-Plugin und kopiere mir die Files der DVD vorher auf die Festplatte. Das ist jetzt auch die Methode, die ich hier beschreibe. Es ist aber auch kein Problem, hier eine andere Version zu nutzen.

Die Installation des Programms ist nicht schwer. Einfach entpacken und starten. Es braucht weder ein Installationsprogramm, noch trägt es sich in die Registry ein.
Will man ein Plugin installieren, wie das thunder.mism - wozu ich bei der Version 0.60 auf jeden Fall rate - kopiert man die Datei "thunder.mism.flask" einfach in das FlaskMPEG-Verzeichnis.
Genauso macht man es mit allen anderen Plugins, die man eventuell installieren möchte.

Man startet jetzt also FlaskMPEG und wählt am besten erstmal die deutsche Sprache.

Dann wählt man unter "Datei" den Menüpunkt "öffnen" und wählt entweder die ifo-Datei oder das erste vob-File.

Bei der abschließenden Auswahl bestätigt man "Unscrambled VOB file" mit einem Klick auf "OK".

Flask wird jetzt eine Videospur und mindestens eine Audiospur finden.
Benutzt man v0.594 oder thunder.mism, so werden jetzt alle Files als eine Datei behandelt. Ansonsten muß man VOB für VOB konvertieren und die Teile anschließend mühsam zusammenfügen.

Man notiert sich die Filmlänge für die spätere Bitratenberechnung (wenn man das nicht schon beim SmartRipper gemacht hat) und wählt die gewünschte Audiospur.
Ohne ifo-Datei oder bei älteren Flask-Versionen wählt man hier nicht die Sprache, sondern zwischen den IDs.
Normalerweise sollte "id 0x80" englisch sein und "id 0x81" deutsch. Für alle Fälle würde ich später lieber noch mal reinhören.

Nach dieser Auswahl erscheint das Bearbeitungfenster, von wo aus jetzt alle Einstellungen zu machen sind.

Ich beschränke mich jetzt darauf nur die Dinge zu erklären, die für das Konvertieren ganzer Filme (zu DivX mit mp3) wichtig ist.
Wenn man nur Teile aus Filmen haben will oder sich eine CD mit Trailern zusammenstellen möchte, dann ist das mit Flask zwar auch möglich, wird hier aber nicht erklärt.

Es erscheint jetzt der "Video Player".

Hier kann man kurz in den Film reinschauen, erhält einige Infos über das Videomaterial und hätte die Möglichkeit zur Stapelverarbeitung, indem man einzelne "Jobs" festlegt.
Um einen kompletten Film umzuwandeln ist das nicht wichtig. Man muß hier eigentlich nur eine Einstellung vornehmen:
Ein Klick auf "Select Output" und einen Haken vor "AVI Outout" setzen.

Jetzt kann man schon zum "Audio Player" wechseln und hört damit kurz in den Film rein. Hat man die falsche Sprache ausgewählt, ändert man das unter "available Tracks".

Vorsicht bei Flask 0.56 - Hier muß man drauf achten, daß man, wenn man in den Film reinhört, den Schieberegler wieder ganz nach links schiebt, sonst beginnt der Ton beim Konvertieren des Films nämlich auch an der markierten Position. Flask v0.6 dagegen fängt beim Konvertieren immer von vorne an.

Um den Ton insgesamt lauter wirken zu lassen, kann ein Kompressor eingesetzt werden. Man muß nur einen Haken bei "Dynamic Range Compression" setzen.
Eine Tonspur zu komprimieren bedeutet, daß die Lautstärke leiser Passagen erhöht wird, so daß der Klang insgesamt dichter wirkt.
Über den Schieberegler stellt man das Maß der Kompression ein, muß hier aber etwas aufpassen, da es auch schnell zu Übersteuerung oder einer Verstärkung von Rauschen kommen kann.
Ich nutzte diesen Kompressor manchmal, weil sonst bei vielen Filmen der Ton relativ leise ist.
Weitaus empfehlenswerter als der Einsatz eines Kompressors, so scheint es mir, ist es allerdings den Ton zu normalisieren.
Unter "Normalization" kann man die nötigen Einstellungen vornehmen.
Man klickt auf "Search" und der Rechner sucht nach dem Wert für die Normalisation. Bei einem 90-Minuten-Film kann das schon einige Minuten dauern.

Jetzt wählt man "Allgemeine Projekt Optionen" Über das Pulldown-Menü "Optionen". Unter findet fünf Registerkarten.

Registerkarte "Video"

Hier stellt man als erstes die Bildgröße ein. 720x576 ist die Größe des Originals und stellt somit in Punkto Qualität natürlich das Optimum dar.
Man kann das zwar einstellen, allerdings dauert das Konvertieren entsprechend länger. Davon abgesehen fordert eine größere Auflösung mehr Prozessorleistung. Auf Rechnern mit weniger als 500MHz wird das Bild vermutlich ruckeln und es können vermehrt Artefakte auftreten, usw..
Außerdem gibt man später eine Datenrate ein, die festlegt, wieviel KiloBit pro Sekunde dem Film zur Verfügung stehen.
Je kleiner das Bild also ist, desto besser wird auch die Qualität.
Hier muß man wohl selbst etwas ausprobieren und sehen, was man nachher für ein Bild haben möchte.
Meine Filme haben selten 720x576 Pixel, meist weniger. 640x480 Pixel wären OK. Öfters wähle ich 360x288 (halbe PAL-Auflösung). Außerdem schneide ich meist noch schwarze Ränder weg, falls der Film welche hat.
Bei der Zeitbasis stellt man die Framerate der Ausgangsdatei ein. Im Zweifelsfall sind das immer 25 Frames pro Sekunde. Das entspricht unserem PAL.

Registerkarte "Audio"

Hier muß man "dekodiere Audio" anwählen. Bei der Sampling-Frequenz klickt man "Genau wie Eingang" an.
Das war's hier.

Registerkarte "Nachbearbeitung"

Bei "Qualitätsverändernde Optionen" die unterste Option wählen - "HQ Bikubische Filterung".
Bei "Zeichenrahmen, Trimmen, ..." entfernt man den Haken bei "kein Trimmen", wenn der Film schwarze Balken hat und klickt man auf "Zeige Ausgabe-Pad".

Jetzt kann man hier die Balken wegschneiden. Man klickt einfach ein bißchen rum, bis keine Streifen mehr da sind. Manchmal hat ein Film auch kleine schwarze Ränder an den Seiten, die kann man hier auch wegschneiden. Manchmal schaffe ich es nicht, die Streifen 100% sauber wegzuschneiden. Hier könnte man an FlaskMPEG noch etwas verbessern.
Wenn einem das zu kompliziert erscheint, dann sollte man das Wegschneiden der Balken erstmal weglassen.
Allerdings stehen ohne die Streifen dem restlichen Bild dann mehr Daten zur Verfügung und das Bild wird bei gleichbleibender Bitrate etwas besser.

Dann sollte man noch einen Haken in "keep aspect ratio" setzen, damit das Bild nicht verzerrt wird. Wie's nachher aussieht, sieht man ja sofort...
Also keine Schauspieler mit Eierköpfen fabrizieren...

Registerkarte "Dateien"

Hier ist nichts weiter zu tun, als einen Dateinamen mit Pfadangabe einzutragen. Wenn man mit verschiedenen Auflösungen und Bitraten experimentiert wäre es wohl logisch der avi-Datei einen aussagekräftigen Titel zu geben.

Registerkarte "Allgemein"

Hier besser noch mal kurz überprüfen, ob "kompiliere Datei" markiert ist.

Alle Einstellungen mit OK bestätigen. Im Pulldownmenü unter "Optionen" sollte bei "Wähle Ausgabeformat" jetzt "AVI Output" eingestellt sein.

Weiter mit "Optionen, Ausgabeformat-Optionen".

Als Ertes den VideoCodec auswählen.
(Wählt man zuerst den AudioCodec und dann den VideoCodec, dann ignoriert Flask den AudioCodec. Man muß ihn dann nochmal nach dem VideoCodec einstellen...)

Als VideoCodec wählt man den DivX LowMotion aus. Ist der neue DivX4 installiert, gibt es nur eine Auswahl - kein Low- und FastMotion mehr. Hier sollte man jedoch bedenken, daß Filme, die mit dem DivX4 gamacht wurden, einen Rechner mit weniger als 500MHz in die Knie zwingen. Und das nicht nur beim Kodieren, sondern erst recht beim späteren Ansehen des Films.

Ist der Codec ausgewählt muß man ihn noch konfigurieren.
Hier gibt es einige Unterschiede zwischen DivX 3 und 4. Leichter ist es den DivX3 zu konfigurieren - hier gibt es nicht so viele Einstellungen.

Einstellungen für DivX3 :

Als erstes muß man sich allerdings entscheiden, ob man DivX-LowMotion oder DivX-FastMotion benutzen will.
Ich empfehle immer LowMotion zu benutzen, da man nur hier mit einem Bitrate-Calculator die Datenrate so berechnen kann, daß der Film auf eine oder zwei CDs passt. Nutzt man FastMotion kann man nur raten, wie groß der Film wird.

1. Keyframes einstellen. Hier nehme ich immer "10". Damit bekommt der Film alle 10 Sekunden ein Schlüsselbild.
Nur an diesen Schlüsselbildern kann beim Vor- und Zurückspülen gehalten werden.
2. Der Regler "Compression Control". Man kann ihn von "Smoothness" bis "Crispness" schieben.
Smoothness ergibt saubere Bewegungen, Crispness ein sauberes Bild. Bei Filmen mit vielen schnellen Bewegungen gehe ich mit dem Regler etwas mehr Richtung "Smoothness" als bei langsamen Filmen.
Hier muß man etwas rumprobieren. Generell ist es aber wohl zu empfehlen, den Regler immer Richtung Crispness zu stellen. wer sich nicht sicher ist, was er macht, kann den regler ganz nach rechts stellen.
3. Bitrate. Die errechnete Datenrate einstellen und der Codec ist konfiguriert.

Jetzt geht's an die Audioeinstellungen. Hier ist viel weniger zu tun.

Unter "Select Codec" wählt man einen mp3-Codec (mpeg-layer-3) aus. Das ist das einzig Sinnvolle. Andere Alternativen wären PCM oder Ähnliches (ist zwar auf jedem System standardmäßig installiert, aber dann würde allein der Sound eines Films eine CD füllen). Also mp3 wählen.
Hier stellt man 128kBit, 48KHz Stereo 16KB/s ein und bestätigt mit OK. Jetzt ist auch der AudioCodec konfiguriert.
Nun geht man auf "Start, Starte Umwandlung" und los geht's...

Die Umwandlung beginnt...

Wenn man den Film z.B. über Nacht konvertieren will und nicht mehr am Rechner arbeitet, dann stellt man bei den "Priority settings" Highest" aus. Damit nutzt der Rechner alle Kapazitäten für die Umwandlung - viel bringt diese Einstellung allerdings nicht.
Will man nebenbei noch am Computer arbeiten, stellt man die "Priority settings" auf "Normal".
Sicherlich ist der Rechner dann etwas langsamer als normal, aber es läßt sich noch anständig arbeiten.

Den Haken aus "Display output" sollte man entfernen. Die Anzeige ist reichlich unnötig und nur zu gebrauchen, um mal kurz reinzuschauen, was der Film gerade macht.
Ist der Haken hier entfernt, spart man einiges an Zeit. Die Umwandlung dauert jetzt je nach Einstellungen, Filmlänge und benutztem Computer wahrscheinlich zwischen fünf und zwanzig Stunden.

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BeitragVerfasst: Fr Dez 21, 2001 12:56 am 
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So schwer ist das ganze doch gar nicht. vor allem mit flasknen film zu encoden kann doch jedes kind.
aber mein geheimtip zum filme encoden ist g-knot + virtual dub + 4.11 codec !!!
ein gutes tutorial dafür gibts bei http://www.doom9.org !
ansonsten gibts da auch alle anderen nützlichen progs die was mit divx zu tun haben.

cu Pavel

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"Wenn du jung bist, gibts für dich nur eins das zählt!!! Bier ist für mich das größte, wenn man mir das nimmt, habe Ich garnichts mehr!!!"

cu Pavel.


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BeitragVerfasst: Sa Dez 22, 2001 12:49 am 
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@ Rob hast Du noch alle Finger dran? Ansonsten sehr gut und ausführlich.Ich benutze übrigens CoolEdit zum Normalisieren und Dynamik abgleichen.
Mich würde vor allem die Qualität interessieren, gibt es besseres als Flask ?


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BeitragVerfasst: Sa Dez 22, 2001 1:16 am 

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die qualität resultiert aus dem codec und der eingestellten bitrate weniger aus dem programm.
programme wie davideo bringen die scheiß-resultate, weil man keine vernünftigen einstellungsmöglichkeiten mehr hat...
ich benutze mittlerweile eigentlich nur noch flask zum divx encoden. ich halte es für das komfortabelste und ich kann eben gut damit umgehen, aber es gibt natürlich auch andere programme...
vielleicht möchte ja irgendjemand hier noch mal beschreibungen zu anderen programmen posten...?

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BeitragVerfasst: Sa Dez 22, 2001 1:23 am 
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Is schon klar je höher die Bitrate umso besser das Bild, die Frage ist nur 1. welcher Codec 3.11a ,4.11 , fast or slow
2. 1 oder 2 CDs
3. Auflösung DVD oder niedriger

es gibt ne Menge Kombinationen und für jeden Film ist das Optimum woanders.Und dann habe ich auch Posts gelesen, Flask ist was für Anfänger und es gibt qualitativ bessere Alternativen.
@ Rob Deshalb meine Frage


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BeitragVerfasst: Sa Dez 22, 2001 1:38 am 

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also zu deiner frage: flaskmpeg halte ich für sehr gut... aber es wäre schön, wenn hier noch jemand was zu seinem lieblingsprogramm posten würde...
so und zu der codecfrage, bitrate auflösung bin ich noch nicht gekommen. dazu wollte ich aber auch noch etwas schreiben...
grundsätzlich erfordert der divx4 viel mehr prozessorleistung als der divx3. und das unbedingt beim encoden, sondern beim decoden. auf rechner mit weniger als 500mhz wird es vermutlich schwer einen mit dem 4'er divx gemachten film ruckelfrei und sauber zu sehen.
darum benutze ich meist den divx3.11. und immer low-motion, weil es mit dem fast-motion codec nicht möglich ist, die größe des films im vorraus zu bestimmen. mit dem low-motion kann man genau ausrechnen, wie groß der film später wird, so daß er auf eine cd passt...
ich poste nachher genaueres.

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BeitragVerfasst: Sa Dez 22, 2001 1:42 am 

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Die Bitrate

Welche Videomenge auf einer herkömmlichen CD zu speichern ist hängt im Wesentlichen von Bildgröße und Datenrate ab.
720x576 stellt in Punkto Qualität das Maximum dar, erfordert gleichzeitig aber natürlich auch eine höhere Datenrate, um die große Menge an Bildinformation überhaupt speichern zu können.
Wenn für die Datenrate dann ein zu kleiner Wert gewählt wird, dann nehmen die Artefakte, d.h. die sichtbaren Bildstörungen zu.
Wenn man also jeweils die Werte für Höhe und Breite halbiert (360x288 Pixel), erhält man eine Bildgröße, die nur noch einem Viertel des Originals entspricht.
Diese geringe Auflösung erfordert dann nur noch eine entsprechend geringere Datenrate.
Wenn man also einen Film auf nur eine CD bringen will, fängt das große Rechnen an...
Ich nehme als Beispiel mal an, ich will einen Film auf eine CD mit 700MB (80 Minuten) bringen.
Ich teile also den Platz der CD, die 700MB durch die Länge des Films, den ich darauf unterbringen will. Angenommen mein Film ist 90 Minuten lang, dann erhalte ich 7,777777. Also habe ich pro Minute 7,77777MB zur Verfügung. Ein MB hat 1024KB. Also rechne ich 1024*1024*7,77777 und erhalte 1048583,77777Byte, die für eine Minute Video maximal verbraucht werden dürfen. Mein Film hat aber auch Ton und dessen Datenrate muß ich auch mit einrechnen. Jetzt wird die Sache schon etwas nerviger. Im Endeffekt muß ich dann auf KBit/s kommen - sehr nervige Rechnerei. Jetzt kann man sich entweder einen Taschenrechner holen oder ein Tool zur Berechnung der Bitrate.
Glücklicherweise gibt es davon massenhaft. Ich benutze meist den "Advanced Bitrate Calculator". Daneben gibt es den DivX-Calculator, GordianKnot, und und und...

Die Bildgröße darf man auch nicht vergessen. Sie entscheidet zwar nicht über den nachher verbrauchten Speicherplatz, aber man muß bedenken, daß bei der oben erwähnten Viertelauflösung zwar ein Verlust in der Auflösung ensteht, dafür aber viermal soviel Daten zur Verfügung stehen, um das Bild zu beschreiben.

Für Filme mit mehr als 90 Minuten Länge nehme ich normalerweise immer zwei CDs. Für Filme bis 90 Minuten, eine CD, aber mit 700MB Kapazität.
Zwei CDs sind für mich immer akzeptabel, bei mehr wird es nervig. Wenn man beim Ansehen des Films alle zwanzig Minuten die CD wechseln muß, finde ich das nervig.

Arbeitet man jetzt mit dem DivX3.11, dann stellt einem der Codec zwei Möglichkeiten zur Auswahl: LowMotion und FastMotion. LowMotion erwartet die durchschnittliche Datenrate, bei FastMotion legt man die Datenrate fest, die auf gar keinen Fall überschritten werden darf.
Wenn man also einen Film auf ein oder zwei CDs bekommen will, dann sollte man immer LowMotion nutzen, weil man hier die einzustellende Bitrate einfach ausrechnen kann. Bei FastMotion kann man nur raten, was nachher rauskommt.

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 Betreff des Beitrags: VirtualDub Anleitung
BeitragVerfasst: Di Dez 25, 2001 1:44 am 

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Zitat:
machs dir leicht mir MovieJack. Super Qualität und ganz EASY. bei kickme.to/uniwarez bekommst du die neueste version.


moviejack ist aber voll daneben. und es wäre vielleicht ganz cool, dieses topic nicht vollzumüllen, sondern etwas sinnvolles zum dvdrippen beizutragen.


DER NÄCHSTE TEIL : NACHBEARBEITUNG MIT VIRTUALDUB / NANDUB

EDIT:
Leider wurde der Account geöscht, auf dem meine Bilder lagen.
Slem hat das Tutorial mit Bildern (HTML-Version) allerdings hier geuppt:

Klick mich

VirtualDub ist ein geniales Werkzeug zur Nachbearbeitung der erzeugten DivX-AVI-Dateien.
In der Hilfedatei wird es als "AVI capture and and processing utility" bezeichnet.
Es unterliegt der GNU General Public License, was soviel bedeutet wie : es ist kostenlos.
VirtualDub hat einen Haufen interessante Funktionen. Die meisten sind für das DVD-Rippen nicht unbedingt wichtig. Darum wird hier nur kurz auf einige unverzichtbare Funktionen eingegangen.
Dabei ist es egal, ob man mit Virtual Dub oder NanDub arbeitet. Beide Programme sind sich so ähnlich, daß es hier überhaupt keinen Unterschied macht. Ich beschreibe folgende Funktionen am Beispiel Virtual Dub. Für NanDub gilt aber haargenau das Gleiche.
Mittlerweile gibt es sogar eine deutsche Version von VirtualDub, die ich allerdings nicht benutze. Ich muß in der deutschen Version bei vielen Punkten überlegen, was das denn jetzt in englisch ist...
Mit Virtual Dub kann man beispielsweise Sounddaten rekomprimieren oder den Videostream in eine neue Auflösung bringen.

Folgende Punkte zur Nachbearbeitung werde ich kurz erklären :

Splitten eines Films
Zusammenfügen zweier Teile zu einem Film
Soundtrack vom Videomaterial trennen
Soundtrack ins Videomaterial einbinden
Lautstärke erhöhen
Sound neu komprimieren
Video neu komprimieren, Auflösung verändern

Ersteinmal eine kurze Übersicht zu den wichtigsten Schaltern von VirtualDub.


Video- und Audiostrom werden von VirtualDub getrennt behandelt. Deshalb sind die Einstellung "Direct Stream Copy" und "Full Processing Mode" unter "Video" und "Audio" sehr wichtig.

"Direct Stream Copy" bedeutet, daß der Ton bzw. das Bild des Films von VirtualDub nicht bearbeitet wird. Es wird (fast) ohne Veränderungen durchkopiert.
"Full Processing Mode" hingegen bedeutet, daß Virtual Dub hier etwas verändert. Will man beispielsweise einen Film aufteilen, dann muß beides auf "Direct Stream Copy" stehen, da weder Bild noch Ton verändert werden sollen.
Man sollte immer gut drauf achten, daß man hier die richtigen Einstellungen gewählt hat.

Jetzt kann es losgehen...
Das Wichtigste wird wahrscheinlich das AUFSPLITTEN EINES DIVX-FILMS sein, um ihn z.B. auf zwei CDs zu verteilen.
Wenn man noch nie mit VirtualDub, NanDub oder Ähnlichem gearbeitet hat, dann ist das Splitten eines Films ein Punkt, den man nicht so leicht selbst herausfindet. Dabei ist es eigentlich nicht schwierig...

Nach dem Start präsentiert sich einem ein aufgeräumtes, fast leeres Fenster.
Über "File, Open Video File" lädt man den zu teilenden Film ein.
Jetzt muß man in den Menüs "Audio" und "Video" dafür sorgen, daß bei beiden "Direct Stream Copy" gewählt ist.

Alle anderen Einstellungen werden jetzt über das Menü "Edit" gemacht. Da muß man jetzt ein bißchen rumklicken.

"Edit, Move to beginning" und es sollte das erste Bild des Filmes (vermutlich ein schwarzes Bild) statt dem grauen VirtualDub-Fenster erscheinen.
"Edit, Set selection start". Das erste Bild des Films wird damit als Startpunkt gewählt.
"Edit, Go to". Jetzt öffnet sich das Fenster "Jump to frame"

Hier aktiviert man "Jump to frame at time" und gibt in etwa die halbe Laufzeit des Films an - bei einen zwei Stunden Film wäre das also "60:00.000".

Jetzt ist es aber noch wichtig, daß der Film bei einem Schlüsselbild geteilt wird. Dazu klickt man auf einen von den beiden Buttons mit dem gelben Schlüssel - welcher ist egal.

Jetzt hat man sich zwar zu dieser Position im Film bewegt, muß sie aber noch als Endpunkt für den gewählten Teil festlegen. Darum wird die Auswahl jetzt mit "Edit, Set selection end" bestätigt. Der ausgewählte Abschnitt des Films sollte jetzt unten in der Suchlaufleiste blau erscheinen.

Dieser erste Teil wird jetzt über "File, Save as AVI" gespeichert.

Das wird wohl so zwei bis drei Minuten dauern.
Um jetzt auch noch den zweiten Teil zu speichern, klickt man auf "Edit, Set selection start", dann auf "Edit, Move to end".
Das wird jetzt wieder mit "Edit, Set selection end" bestätigt und wieder sollte der gewählte Teil des Filmes in der Suchlaufleiste blau erscheinen.
Über "File, Save as AVI" wird jetzt auch der zweite Teil des Films gespeichert. Wieder zwei, drei Minuten warten und fertig. Film geteilt.

Alternativ dazu kann man das Gleiche auch machen, ohne über die Menüs zu gehen. Man kann die untere Buttonbar benutzen.

- Schieberegler ganz nach links
- Startpunkt setzen (zweiter button von rechts)

- Schieberegler in etwa zur Mitte des Films
- Endpunkt setzen (darauf achten, daß bei einem Schlüsselbild geteilt wird) (erster button von rechts)

- Markierten Teil abspeichern
- Neuen Startpunkt für den zweiten Teil setzen

- Schieberegler ans Ende des Films
- Neuen Endpunkt setzen
- Zweiten Teil abspeichern

Andersrum geht das natürlich auch. Mit VirtualDub kann man ZWEI FILMTEILE ZUSAMMENFÜGEN.

Um zwei Teile zu einem zusammenzuführen müssen alle Teile des Films die gleiche Auflösung und gleiche Video- und Audio-Bitraten haben. Ist das nicht der Fall, muß man dementsprechend erst den Sound bzw. das anpassen.
Man öffnet also den ersten Teil des Films wie gehabt und stellt Video und Audio auf "Direct Stream Copy". Jetzt wählt man aus dem File-Menü "Append AVI-Segment" und lädt den zweiten Teil ein. Mit File, Save AVI speichert man den Film dann als eine neue Datei ab.

EXTRAHIEREN DES SOUNDTRACKS aus einer AVI-Datei
Man hätte die Möglichkeit beim Encoden des Films mit FlasKMpeg nur den Ton zu konvertieren oder den Ton in einer separaten Datei zu speichern. Hier gehe ich jetzt davon aus, daß ein fertiger Film vorliegt.
Dieser wird wie gehabt geöffnet. Und um jetzt nur den Soundtrack zu speichern wählt mna im File Menü "Save Wave". Das war's.
Man kann diesen Soundtrack jetzt auch mit einen anderen Audio-Tool (wie CoolEdit oder Wavelab) bearbeiten, wenn VirtualDub einem nicht ausreichend Möglichkeiten bietet. Man muß jedoch darauf achten, die Laufzeit der Sounddatei unter keinen Umständen zu verändern, wenn man den Sound spöäter wieder einbinden will.

SOUNDTRACK INS VIDEOMATERIAL EINBINDEN
Hierzu öffnet man die Datei, wo der bearbeitete Soundtrack eingebunden werden soll. Und stellt jetzt Video auf "Direct stream copy", Audio muß diesmal jedoch auf "Full processing mode" stehen.
Ist das eingestellt, wählt man im Audio-Menü "WAV Audio" und wählt nun die bearbeitete Sounddatei aus.
Über File "Save AVI" wird das ganze jetzt zu einer Datei wieder zusammengefügt.

LAUTSTÄRKE ERHÖHEN
VirtualDub selbst stellt ein paar Features zur Nachbearbeitung des Sounds bereit. Das ist zwar nicht viel, für meine Zwecke aber völlig ausreichend.
Der Sound wird bei vielen Filmen etwas zu leise, wenn man die Lautstärke nicht schon vorher mit FlasK angepasst hat.
Video auf "Direct stream copy". Nachdem man Audio auf "Full processing mode" gestellt hat, kann man auch die beiden Punkte Compression und Volume anwählen. Diese Punkte sind jetzt zur Weiterbearbeitung wichtig.
Ein Klick auf "Volume" und man kann die Lautstärke erhöhen.

Wenn man jetzt in den Film reinhören möchte, um das Ergebnis zu testen, muß man drauf achten, daß man den rechten Play-Knopf der Abspielsteuerung nimmt. Dieser ist nämlich für das Output-Material wogegen der linke den unveränderten Originalfilm wiedergibt.

SOUND NEU KOMPRIMIEREN
Der Film ist fertig umgewandelt, aber man hat sich in der Bitrate verrechnet. Der Film hat jetzt vielleicht zwei MB mehr, als auf eine CD passt. Dafür will man den Film natürlich nicht in zwei Teile aufsplitten.
Man kann mit VirtualDub die Tonspur neu komprimieren. Hatte der mp3-Ton des Films vorher eine Bitrate von 128kb/s, dann könnte man jetzt 96kb/s drausmachen und schon passt der Film auf eine CD...

Video auf "Direct stream copy" - Audio auf "Full processing mode" gestellt. Dann wählt man "Compression" aus dem Audiomenü.
Unter "Compression..." stellt man die Komprimierung auf "MPEG Layer-3", aktiviert das Kästchen "Show all formats" und setzt MP3 auf "96KBit/s, 48000Hz, Stereo, 12Kb/s" oder eben die Komprimierung die man haben will. 96kb/s halte ich bei einem DivX-Film noch für OK. Im Notfall kann man auch noch etwas weiter runter gehen. Am Besten hört man in den Film rein und entscheidet dann, wie weit man komprimieren kann.
Über File, "Save as AVI" wird das ganze gespeichert. Es dauert jetzt etwas bis VirtualDub die Audiospur neu komprimiert hat...

VIDEO NEU KOMPRIMIEREN, AUFLÖSUNG ÄNDERN
Was mit der Audiospur geht, das geht auch mit der Videospur. Virtual Dub bietet hier einige Möglichkeiten. Man kann die Auflösung des Videos ändern oder die Viedeospur komplett neu komprimieren.
Mit VirtualDub werden gleich einige Filter mitgeliefert. Man kann sich aber auch von einigen Seiten im Internet zusätzliche Filter runterladen.
Mit VirtualDub dabei ist auf jeden Fall der "resize"-Filter um die Auflösung zu ändern. Die Filter findet man im Video-Menü unter "Filters".

Nachdem man "Filters" gewählt hat, erscheint ein leeres weißes Fenster. Über "Add" wählt man jetzt die Filter aus, die man anwenden will.
Nachdem man "resize" zu den anzuwendenden Filtern hinzugefügt hat, erscheint das folgende Fenster.

Die neue Auflösung wird eingestellt und dann noch die Methode, die angewendet wird um diese zu berechnen. Ich würde hier immer die Einstellung "precise bicubic" nehmen. Das dauert zwar am längsten, gibt aber auch das beste Ergebnis.

Will man den Film auch noch neu komprimieren, dann wählt man jetzt den Kompressor über Video "Compression" und nimmt dann die gewünschten Einstellungen vor.

Im Video-Menü kann man außerdem noch die "Frame rate" oder die Farbtiefe, etc. verändern.

Wie gehabt speichert man dann den Film ab. Die Konvertierung dauert natürlich...

EDIT:
Das gesamte Tutorial mit Bildern (und ein klein wenig erweitert) ist jetzt hier als pdf erhältlich.
download
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mit davidavo mit 4 schritten die dvd auf cd machen

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...kapiert ihr das einfach nicht oder wollt ihr es nicht kapieren... ???

...es geht hier nicht um eure kinderprogramme ala moviejack oder davideo...

...erstens gibt es leute die verstehen wollen was sie da machen und zweitens gibt es leute die mehr auf qualität statt auf quantität stehen...nehmt euer moviejack/davideo habt spass und lasst die leute die was drauf haben wollen mit so einem sch_eiss in frieden

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...once i had a dream...and this is it


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sag mal rob,hast du keine geschenke gekriegt das du hier ab gehst?? :wink:
ich habn dvd plazer für pc bekommen lol (entlich)
wollt mir ma eine kleine anleitung zum ausleihdvdkopiern angucken aber wenn ich das seh ui ui ui
ich glaub ich geh mir dvd's kaufen lol

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...er hat doch nur alles sehr genau beschrieben...

...wenn du es einmal gemacht hast dann sind das ein paar klicks mehr ist das nicht...

...zuerst machste den ton anschliessend ein bischen berechnen oder berechnen lassen anschliessend encoden dann beides zusammenpappen und fertig ist der film...

...wenn du dann spass an allem gefunden hast versuchst du das alles ein bischen zu perfektionieren und optimieren...

...vorallem das kopieren auf platte dauert 10min...danach kommt der film wieder in die theke und du kannst zuhause damit rumprobieren wie du willst...
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: rasta21 am 2001-12-26 01:25 ]


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ja. das ist genau wie rasta21 das sagt...
ist eigentlich ganz einfach und der krams ist nur so lang, weil alles eben ausführlich beschrieben ist... soll ja auch jeder alles hinbekommen... wenn ich 'ne dvd rippe brauche ich eine minute um die einstellungen vorzunehmen und das war's.

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BeitragVerfasst: Mi Jan 02, 2002 7:47 pm 
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also: ich hab das mal gemacht,
hab den film 2010 genau so gerript oder was das sein soll
wie ihrs beschrieben habt.

aber trotzdem ist die mpeg datei noch 2,6 gigabyte gros.
hab ich was vergessen??

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BeitragVerfasst: Mi Jan 02, 2002 10:07 pm 

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wenn du das so gemacht hast, wie es da stand, dann kannst du unmöglich ein mpg erhalten haben.
mit meiner beschreibung erstelltst du ein avi-file im divx-format...

wie lang ist dein film? welchen codec hast du genommen? welche bitrate hast du eingestellt?

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